{"id":1702,"date":"2024-07-08T18:48:38","date_gmt":"2024-07-08T16:48:38","guid":{"rendered":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/?page_id=1702"},"modified":"2025-09-10T14:18:14","modified_gmt":"2025-09-10T12:18:14","slug":"reisebericht-trans-tunesien-2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/","title":{"rendered":"Reisebericht Trans-Tunesien 2019"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;0px||-114px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;249px||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width_tablet=&#8220;&#8220; width_phone=&#8220;90%&#8220; width_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; custom_margin=&#8220;-10px|auto|||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;2px||10px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_css_free_form=&#8220;h2 {font-size: 17pt}&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h1 class=\"title\">Reisebericht Trans-Tunesien 2019<\/h1>\n<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span>2019 \u2013 Bericht Sahara-Expedition \u201eZum verlorenen See\u201c mit 4\u00d74 Experience Michael Ortner<\/span><\/span><\/h2>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span>Erstellt von\u00a0Team \u00d6sterreich<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span>Nach unseren drei vorigen Offroadreisen mit Michael (Island, Korsika und Sardinien), bei denen wir die besten Erfahrungen gemacht haben und uns immer sehr gut betreut und sicher gef\u00fchlt haben, sollte diesmal unsere erste Sand- und D\u00fcnentour in der W\u00fcste bew\u00e4ltigt werden. Mit gro\u00dfer Spannung, ob der v\u00f6llig ungewohnten Unterlage fieberten wir schon in der Vorbereitung intensiv auf dieses zu erwartend einzigartige Erlebnis hin. Und vorweg kann schon einmal best\u00e4tigt werden, unsere Erwartungen wurden nicht nur erf\u00fcllt, sondern bei weitem \u00fcbertroffen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span>Wie bei den anderen Offroadreisen zuvor waren wir das einzige Team aus der Alpenrepublik, ein Team aus der Schweiz, und mehrere Teams aus Deutschland dabei. Alle Teams bekamen Namen, die sp\u00e4ter auch f\u00fcr die Wiedererkennung am Funk von Bedeutung sind (M\u00fcnchen, Taucher, Wasser, Buschtaxi, Ludwig, Holz, Stahenberg, Schweiz und \u00d6sterreich).<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am 4.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0trafen sich dann auch schon fast alle Teams nach\u00a0individueller Anreise mit dem Reiseleiter Michael\u00a0Ortner in Binasco im Hotel Casteletto. Beim gemeinsamen Abendessen wurden die beinahe unz\u00e4hlig vielen Ein- und Ausreisedokumente f\u00fcr Tunesien gemeinsam ausgef\u00fcllt und der Ablauf f\u00fcr Zoll und Polizei nach dem Ausschiffen in Tunis besprochen. Die Erfahrungen von Michael waren da schon sehr hilfreich.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am 5.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0fuhren wir dann gemeinsam von Binasco nach Genua zum Hafen, wo Michael die Formalit\u00e4ten f\u00fcr uns erledigte. Mit einiger Versp\u00e4tung lief unsere F\u00e4hre in der Abendd\u00e4mmerung aus. An Bord fand dann das Meet and Greet (die detaillierte Vorstellungsrunde) aller Teilnehmer und ein gemeinsames Abendessen im Schiffsrestaurant statt. Michael gab uns auch einen \u00dcberblick \u00fcber den Verlauf der Expedition.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am 6.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0erreichten wir am Sp\u00e4tnachmittag Tunis, gegen 17:30, nach erledigten Zollformalit\u00e4ten, Geldwechsel und Tanken verlie\u00dfen wir Tunis in der Finsternis und fuhren rund 300km auf der Autobahn im Konvoi nach Mahares zum Hotel Tamaris, wo wir gegen 23Uhr eincheckten. Gemeinsames Abendessen und gute Unterhaltung bis wir zu Bett gingen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am 7.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0um 8:30 verlie\u00dfen wir das Hotel und begaben uns auf den Weg nach Douz, wo wir am Hauptplatz unser Begleitteam aus Tunis bestehend aus 4 Fahrzeugen samt Besatzung trafen und am Nachmittag erstmals W\u00fcstensand unter die R\u00e4der bekamen. Unser erstes W\u00fcstencamp erreichten wir nach rund 290km um 17 Uhr. Das Begleitteam war sofort emsig daran die Zelte f\u00fcr K\u00fcche und Aufenthalt (Essen) aufzustellen, ein Lagerfeuer wurde angez\u00fcndet, welches wohlige W\u00e4rme abgab, denn kaum geht die Sonne unter wird es sehr kalt. Alle Teams richteten ihre Nachtlager ein, unser erstes W\u00fcstenmen\u00fc wurde gekocht und danach mit Genuss verzehrt. Neben der hervorragenden autochthonen K\u00fcche, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Obst, durften wir auch nach dem Essen gleich Bekanntschaft mit der volkst\u00fcmlichen Folklore machen, die Jungs sangen f\u00fcr uns im Zelt und am Lagerfeuer ein paar Lieder, begleitet von einer Trommel. M\u00fcde versanken wir unter sternenklaren Himmel in unseren w\u00e4rmenden Schlafs\u00e4cken in den Zelten\/Autos. Die Nacht war kalt, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, da ist gutes Material bei den Schlafs\u00e4cken von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.<\/span><\/span><span class=\"apple-converted-space\"><span>\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a08.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>um 7 Uhr erwachen wir und ein neuer Tag beginnt, die Sonne geht gerade auf, es ist kalt, etwa um die\u00a0Null Grad\u00a0Celsius, die K\u00f6rperpflege wird auf das notwendigste reduziert (Wasser ist kalt und wenig), wir fr\u00fchst\u00fccken das selbst gebackene Fladenbrot mit mitgebrachter, mittlerweile harter, weil fast gefrorener Nutella und Kaffee\/Tee. Um 9 Uhr die morgendliche Fahrerbesprechung, Michael erkl\u00e4rt uns auch noch Organisatorisches, 15Minuten sp\u00e4ter sitzen wir in den Autos und bewegen uns weiter voran in der Sahara mit all ihren anf\u00e4nglichen T\u00fccken. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir viel lernen, die Seilwinde und Schaufel brauchen wir so oft wie noch nie zuvor, immer wieder f\u00e4hrt sich ein Fahrzeug fest und muss geborgen werden. Ein Lernprozess, der von Michael Ortner und dem Betreuerteam bestens unterst\u00fctzt wird. Es dauert doch seine Zeit bis man sich mit dem Untergrund zurechtfindet, die unterschiedlichen D\u00fcnenformationen, L\u00f6cher und Wellen machen den Ritt \u00fcber den goldgelben Sand zu einem Erlebnis der besonderen Art. Die Gruppendynamik funktioniert sehr gut, jeder hilft jedem, die Stimmung ist hervorragend. Zu Mittag erreichen wir eine Oase, wo wir das dreig\u00e4ngige Mahl zu uns nehmen, an meinem Auto muss eine Auspuffhalterung, die an der Kardanwelle schliff abgeflext werden, Michael hat das sofort hilfsbereit erledigt, unterst\u00fctzt von einem Mechaniker aus der Betreuercrew. Nach dem Essen fahren wir ein St\u00fcck zu einem kleinen Warmwasserteich und baden dort, ein herrliches Gef\u00fchl. Um 16:45Uhr nach 67 zum Teil schwierigen W\u00fcstenkilometern erreichen wir Camp 2, welches wieder genauso toll vorbereitet wurde wie jenes am Vorabend. Nach einem sehr guten Abendmen\u00fc, und dem Gesang am Lagerfeuer gingen wir wieder verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig zeitig und sehr m\u00fcde unter dem sternenklaren Himmel schlafen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a09.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>Die Nacht war eisig kalt, Eisblumen zieren die Windschutzscheibe meines Autos, der W\u00fcstensand, \u00fcberzogen mit einer wei\u00dfen Schicht Gefrorenem, sieht aus h\u00e4tte man Staubzucker dar\u00fcber gestreut, die aufgehende Sonne erzeugt funkelnde Lichtspiele, es hat -5Grad C. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck muss Michael und der Mechaniker den K\u00fchler von Ludwigs Toyota dichten, was in relativ kurzer Zeit gelang, danach kurze Fahrerbesprechung und um 9:40 beginnt ein weiterer W\u00fcstentag unter den R\u00e4dern unserer Autos. Die Sonnenstrahlung nimmt rasch zu und die Eisschicht am Sand verschwindet in kurzer Zeit. Unter Tags sind die Temperaturen in Abh\u00e4ngigkeit des Windes sehr angenehm, nicht zu hei\u00df zum winchen und nicht zu kalt um den einen oder anderen Moment auf einer D\u00fcne in der Sonne auszuharren. Wir fahren den ganzen Tag hinter Michael die D\u00fcnen hinauf und hinunter, genie\u00dfen unser Mittagsmahl, wie immer super zubereitet von unseren tunesischen Betreuern und erreichen Camp 3 nach 30 zur\u00fcckgelegten Kilometern um 16:45. Unser Abendprogramm gleicht dem der Vortage, auch die Nachtruhe setzt zeitig ein, offensichtlich sind alle etwas m\u00fcde von den Erlebnissen des vergangenen Tages.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a010.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0verlassen wir um 9:15 unser Camp und begeben uns auf eine weitere Entdeckungsreise im schier endlos scheinenden W\u00fcstensand, immer wieder sind Wincheins\u00e4tze und k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung mit Schaufeln notwendig. Wir lernen zwar laufend dazu, aber die Routine um \u00fcber alle D\u00fcnen ohne stecken zu bleiben zu kommen fehlt noch. Kurz vor dem Ende der Tagesetappe l\u00e4sst ein Funkspruch kurzzeitig das Blut in unseren Adern gefrieren \u201eStop!!! Team M\u00fcnchen ist umgekippt\u201c. Sofort liefen wir zu Rainer und Tobias um zu helfen. Gl\u00fccklicher Weise ist nicht viel passiert, das Fahrzeug kippte in einer 90\u00b0-Kurve zwischen 2 D\u00fcnen langsam zur rechten Seite und blieb so im W\u00fcstensand liegen. Beide Insassen blieben unverletzt, auch das Fahrzeug ist von gro\u00dfem Schaden verschont geblieben, der Schock sa\u00df aber tief. Der Defender wurde aufgerichtet, alle halfen dabei mit, aus dem Loch gezogen konnte er die letzten 150bis 200m zum Camp 4 selbst\u00e4ndig fahren. Wir erreichten dieses um 17:15 und haben an diesem Tag 20 km zur\u00fcckgelegt. Nat\u00fcrlich war der Umfaller dann das Hauptgespr\u00e4chsthema, Analysen und Ursachenforschungen wurden angestellt, aber alle sind \u00fcbergl\u00fccklich, dass nicht mehr passiert ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a011.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0Die Nacht war sternenklar und kalt, wie gewohnt begann der Tag, die Vorg\u00e4nge haben an Routine gewonnen, die Abl\u00e4ufe unver\u00e4ndert, lediglich einige Stunden Therapie nach dem Umkipper vom Vortag waren notwendig. Ludwig k\u00e4mpft mit einer Verk\u00fchlung oder gar angehenden Grippe, Medikamente werden verabreicht, gl\u00fccklicher Weise haben wir auch 2 Mediziner mit von der Partie. Ludwigs Zustand verschlechtert sich aber und so wird ihm Tim aus dem Team Taucher als Beifahrer zugewiesen, als mentale Unterst\u00fctzung und falls notwendig um sofortige Hilfe einleiten zu k\u00f6nnen. Um 9:20 verlassen wir das Camp und erleben wieder einen spannenden Tag in den D\u00fcnen. Camp 5 erreichen wir nach 25 zur\u00fcckgelegten Kilometern um 17:15.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a012.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>Ludwigs Zustand hat sich nicht gebessert, trotz Medikamenten und Zusatzdecken war er ziemlich erledigt, Fieber belastete ihn und so beschloss er die geplante Tour abzuk\u00fcrzen und mit der Gruppe, die uns am verlorenen See verlassen wird, mitzufahren. Michael veranlasst alles notwendige damit auch Ludwig wieder gut nach hause kommt. Wir verlassen Camp 5 um 9:15 und begeben uns auf die Etappe zum verlorenen See. Wir haben in den letzten Tagen einiges dazu gelernt, unsere Wincheins\u00e4tze werden immer weniger, jeder gewinnt an Fahrsicherheit und Fahrpraxis in den D\u00fcnen dazu. Der verlorene See ist ein kleiner Hotpot, der offensichtlich ein beliebtes Ziel der betuchten Tunesier ist um dort zu feiern. Einige waren schon dort als wir die Campstelle 6 um 16:20 nach 28 zur\u00fcckgelegten D\u00fcnenkilometern erreichten. Einige lie\u00dfen es sich nicht nehmen in dem schon sehr frequentierten kleinen Teich zu baden, andere lauschten den Unterhaltungen der 4 Esel, die dort wohnten und beobachteten den scheinbaren Revierkampf zweier sehr ungleicher Huftiere, wobei offensichtlich immer der kleinere die Oberhand behielt. Beim gemeinsamen Abendessen und Lagerfeuer bereiteten wir die Verabschiedung der 5 Teams vor, die uns am fr\u00fchen Morgen des Folgetages verlassen werden. In der Nacht werden wir immer wieder von den lautstarken Unterhaltungen der Esel geweckt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a013.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><span>verabschieden wir uns<\/span><b><i><span>\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>schon zeitig in der Fr\u00fch von den Teams Buschtaxi, Stahenberg, Wasser, Taucher und Ludwig. Gemeinsam mit einem Begleitfahrzeug fahren diese Richtung Tunis und danach heimw\u00e4rts. Noch einige Zeit danach h\u00f6ren wir Funkspr\u00fcche von ihnen, bis der Funkkontakt ganz abbricht. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verlassen wir Camp 6 verlorener See und fahren \u00fcber teilweise schwieriger werdendes Gel\u00e4nde mit unserer kleinen Gruppe (M\u00fcnchen, Holz, Schweiz und \u00d6sterreich und dem Michael mit 3 Begleitfahrzeugen) weiter. Wir haben offensichtlich unsere Hausaufgaben gemacht, denn die weiteren Tage verlaufen nahezu bergungsfrei, wir haben scheinbar auch ein gutes Gef\u00fchl f\u00fcr den Untergrund entwickelt, Michael hat uns in mehreren Schritten immer hilfreiche Tipps gegeben und so konnten wir unseren Fahrstil entsprechend unserer Fahrzeuge und den Voraussetzungen optimieren\/perfektionieren. Camp 7 erreichen wir um 12:30 Uhr, nach dem Mittagessen r\u00e4umen wir unsere Fahrzeuge weitestgehend aus, um f\u00fcr den Nachmittagsprolog \u201eSaharaextrem\u201c leicht zu sein. Wir fahren da in hohe und steile D\u00fcnen mit deutlich h\u00f6herem Schwierigkeitsgrad. Eine Genussfahrt, einfach toll, unglaublich was die Fahrzeuge da so leisten und wegstecken. Die Begeisterung ist gro\u00df und erweitert unseren Horizont um einen weiteren Schritt. Um 16:30 kommen wir in das Camp 7 zur\u00fcck, die Tagesleistung waren unvergessliche und \u00e4u\u00dferst befriedigende 23km.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am 14.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0verlassen wir um 8:50 Uhr das Camp 7 nach einer nicht ganz so kalten Nacht\u00a0und der bereits zur Routine gewordenen Morgenprozedur und fahren \u00fcber teils schwierige hohe D\u00fcnen weiter. So gegen 10 Uhr bemerke ich an Michaels Auto, dass der hintere Stabi gebrochen war. Er baut den abgebrochenen Teil aus und nach kurzer Zeit setzen wir unsere abenteuerliche Fahrt fort. Um 15:00 Uhr erreichen wir Tembaine, den heiligen Berg an dessen Fu\u00df ein muschelf\u00f6rmiger gro\u00dfer Felsen steht in dessen Hohlraum man telefonieren kann. F\u00fcr manchen ging das recht gut, bei uns hat es leider nicht funktioniert. Unweit davon entfernt ist auch unsere Campstelle 8. Heute haben wir 36km zur\u00fcckgelegt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a015.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><b><span>\u00a0<\/span><\/b><span class=\"s1\"><span>um 8:50 verlassen wir das Camp und ziehen weiter. Zu Mittag erreichen wir ein gemauertes Objekt im Flachland, an dem auch Menschen sind und Dromedare angeleint wurden. Es gibt flie\u00dfendes kaltes Wasser, an dem einige duschen aber die Sonne ist eh sch\u00f6n warm. Mittagessen im gemauerten Haus, wie immer hervorragend zubereitet. Um 16:00 Uhr erreichen wir Camp 9 nach 56 zur\u00fcckgelegten Kilometern.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a016.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0letzter Tag in der W\u00fcste wir fahren um 9Uhr los und kommen an einen Platz wo wir Sandrosen ausgraben. Sch\u00f6ne Objekte, die wir gut verpacken und mitnehmen. Um 11:15 erreichen wir die Oase Alsabryt, zum letzten Mal bereiten unsere tunesischen Freunde ein hervorragendes Mittagessen f\u00fcr uns. In K\u00fcrze werden wir aus der W\u00fcste ausfahren, wir machen unsere Fahrzeuge fit f\u00fcr den \u201eStra\u00dfenbetrieb\u201c. Vorbei an einer kleinen Ortschaft in der Oase und deren freundlich winkenden Einwohnern, fahren wir nach Douz wo wir am Campingplatz einer Franz\u00f6sin \u00fcbernachten werden. 14:30 Uhr zur\u00fcckgelegte 71km. Am Nachmittag besuchen wir den Gem\u00fcsemarkt in Douz. Abendessen am Campingplatz mit Eigenverpflegung gemeinsam und tunesischem Ros\u00e9wein oder Bier.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a017.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>Der Muezzin beginnt um 6 Uhr mit seinem Betgesang. Ich war schon ausgeschlafen, daher nicht wirklich ein Problem und um 7 Uhr wollten wir sowieso zum Tiermarkt gehen. Dort werden allerhand Schafe und Ziegen verkauft, vereinzelt auch Dromedare und Pferde. Wir verschaffen uns einen \u00dcberblick und gehen zur\u00fcck zum Campingplatz, kurzes Fr\u00fchst\u00fcck und um 8:30 Uhr Abfahrt nach Tunis. In Hamamed verabschieden wir uns von unseren Begleitern, nach knapp 500 km erreichen wir die Hauptstadt. Wir mussten entlang der Autobahn keine Mautgeb\u00fchren entrichten, weil Generalstreik war und die Schranken ge\u00f6ffnet blieben. Wir beziehen die Zimmer im Hotel Tiba, gemeinsames Abendessen in einem Restaurant vis-\u00e1-vis vom Hotel mit gegrilltem Fisch, sehr gut zubereitet und dazu gibt es einige Flaschen Bier.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a018.1.\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>verlassen wir um 7:30 Uhr das Hotel und fahren zum Hafen. Nach dem Einchecken kaufen wir am Hafengel\u00e4nde noch Porzellan und Andenken, um 12:45Uhr l\u00e4uft unsere F\u00e4hre aus.<\/span><\/span><span class=\"apple-converted-space\"><span>\u00a0\u00a0<\/span><\/span><span class=\"s1\"><span>Am Schiff essen wir gemeinsam und plaudern \u00fcber die Erlebnisse der letzen Tage. Es herrscht eine hervorragende Stimmung, auch wenn man sich schon auf seine Heimat freut,\u00a0empfindet man etwas Wehmut, denn die Eindr\u00fccke dieser Reise waren sehr sch\u00f6n und die Gruppe sehr harmonisch.<\/span><\/span><span class=\"apple-converted-space\"><span>\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b><i><span>Am\u00a019.1.<\/span><\/i><\/b><\/span><span class=\"s1\"><span>\u00a0wir laufen in den Hafen ein. Hier trennen sich unsere Wege wieder.\u00a0Wir verabschieden uns\u00a0und um 10:30 Uhr sind wir gemeinsam mit Michael die ersten, \u00a0die aus dem Hafengel\u00e4nde ausfahren. Ziemlich genau 1000 km liegen nun noch zwischen uns und unserer Heimat, diese wollen wir in einem Zug durchfahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\">\u00a0<span class=\"s1\"><span>Wir blicken zur\u00fcck auf einen wundersch\u00f6nen Offroadurlaub in der W\u00fcste mit Expeditionscharakter, wir haben sehr viel gelernt, wieder nette, gleichgesinnte Menschen kennengelernt und die Gemeinsamkeit und den vertrauensvollen Umgang untereinander genossen. Die Kulturen dieses Landes, wo es ging aufgesogen, die Menschen die da leben kennen und sch\u00e4tzen gelernt, wir wurden bestens verpflegt und betreut. Danke an Michael Ortner und 4x4experience und an alle Beteiligten und Mitwirkenden.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span>Liebe Gr\u00fc\u00dfe Team \u00d6sterreich<\/span><\/span><\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisebericht Trans-Tunesien 2019 2019 \u2013 Bericht Sahara-Expedition \u201eZum verlorenen See\u201c mit 4\u00d74 Experience Michael Ortner Erstellt von\u00a0Team \u00d6sterreich Nach unseren drei vorigen Offroadreisen mit Michael (Island, Korsika und Sardinien), bei denen wir die besten Erfahrungen gemacht haben und uns immer sehr gut betreut und sicher gef\u00fchlt haben, sollte diesmal unsere erste Sand- und D\u00fcnentour in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-1702","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.0 (Yoast SEO v27.3) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Reisebericht Trans-Tunesien: 4x4 Sahara-Expedition<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Reisebericht Trans-Tunesien 2019\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"4x4 Experience, Offroadreise, Offroad Reisen\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/www.4x4Experience\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-09-10T12:18:14+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/reisebericht-trans-tunesien-2019\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/reisebericht-trans-tunesien-2019\\\/\",\"name\":\"Reisebericht Trans-Tunesien: 4x4 Sahara-Expedition\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2024-07-08T16:48:38+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-10T12:18:14+00:00\",\"description\":\"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/reisebericht-trans-tunesien-2019\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/reisebericht-trans-tunesien-2019\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/reisebericht-trans-tunesien-2019\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Reisebericht Trans-Tunesien 2019\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/\",\"name\":\"4x4 Experience, Offroadreise, Offroad Reisen\",\"description\":\"4x4 Offroad Europa und Nordafrika\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/4x4-experience.de\\\/4x4\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Reisebericht Trans-Tunesien: 4x4 Sahara-Expedition","description":"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Reisebericht Trans-Tunesien 2019","og_description":"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.","og_url":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/","og_site_name":"4x4 Experience, Offroadreise, Offroad Reisen","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/www.4x4Experience\/","article_modified_time":"2025-09-10T12:18:14+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/","url":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/","name":"Reisebericht Trans-Tunesien: 4x4 Sahara-Expedition","isPartOf":{"@id":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/#website"},"datePublished":"2024-07-08T16:48:38+00:00","dateModified":"2025-09-10T12:18:14+00:00","description":"4x4 Trans-Tunesien Reisebericht. Reiseblog zur Offroad-W\u00fcstentour mit dem Gel\u00e4ndewagen. Unser Naturerlebnis in Nordafrika.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/reisebericht-trans-tunesien-2019\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Reisebericht Trans-Tunesien 2019"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/#website","url":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/","name":"4x4 Experience, Offroadreise, Offroad Reisen","description":"4x4 Offroad Europa und Nordafrika","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1702"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3238,"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1702\/revisions\/3238"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}