{"id":1672,"date":"2024-07-08T18:24:31","date_gmt":"2024-07-08T16:24:31","guid":{"rendered":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/?page_id=1672"},"modified":"2025-09-03T15:24:02","modified_gmt":"2025-09-03T13:24:02","slug":"tagebuch-island-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/4x4-experience.de\/4x4\/tagebuch-island-2020\/","title":{"rendered":"Tagebuch Island 2020"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;0px||-114px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; fullwidth=&#8220;on&#8220; prev_background_color=&#8220;#000000&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;100%&#8220; width_tablet=&#8220;&#8220; width_phone=&#8220;&#8220; width_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; custom_margin=&#8220;120px||-43px||false|false&#8220; custom_margin_tablet=&#8220;90px||||false|false&#8220; custom_margin_phone=&#8220;80px|||0px|false|false&#8220; custom_margin_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px||false|false&#8220; top_divider_style=&#8220;mountains2&#8243; top_divider_height=&#8220;19px&#8220; top_divider_repeat=&#8220;1x&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||-6px|||&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; disabled_on=&#8220;on|off|off&#8220; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;100%&#8220; max_width=&#8220;1286px&#8220; custom_margin=&#8220;|auto|-21px|auto||&#8220; custom_padding=&#8220;2px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|||9px||&#8220; custom_padding=&#8220;|||23px||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h2 style=\"text-align: center;\">Telefon\/WhatsApp:<\/h2>\n<h2 style=\"text-decoration: underline; text-align: center;\"><a href=\"tel:+491711443884\">+49-171 144 3884<\/a><\/h2>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;|30px||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h2 style=\"text-align: center;\">Reise\u00fcbersicht:<\/h2>\n<h2 style=\"text-decoration: underline; text-align: center;\"><a href=\"\/4x4\/termine\">4&#215;4 Offroad Termine<\/a><\/h2>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|||-41px||&#8220; custom_padding=&#8220;|115px||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h2 style=\"text-align: center;\">Beratung\/Anmeldung:<\/h2>\n<h2 style=\"text-decoration: underline; text-align: center;\"><a href=\"\/4x4\/anmeldeformular-2025\">ANMELDEFORMULAR<\/a><\/h2>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;14px||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_margin=&#8220;31px|||||&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin_tablet=&#8220;&#8220; custom_margin_phone=&#8220;|||15px|false|false&#8220; custom_margin_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; custom_padding=&#8220;2px||10px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_css_free_form=&#8220;h2 {font-size: 17pt}&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<h1 class=\"title\">Tagebuch Island 2020<\/h1>\n<p><strong>Island 2020 \u2013 \u201eFire and Ice\u201c \u2013 4\u00d74-OffRoad-OnTrack \u2013 Hoteltour<\/strong><\/p>\n<p>Tagebuch einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Reise mit Michael Ortner<br \/><span>mit freundlicher Genehmigung durch Christiane Hotopp-Herrgesell<\/span><\/p>\n<p>Dienstag, 4. August 2020<br \/>Adelheidsdorf (D) \u2013 Hirtshals (DK) (ca. 680 km)<\/p>\n<p>Die l\u00e4stige Corona-Pandemie verhindert unsere geplante \u00dcbernachtung in Hirtshals, so starten wir um 1 Uhr in der Nacht, um p\u00fcnktlich zum Treffen der Reisegruppe vor dem F\u00e4hrhafen in Hirtshals anzukommen. Die Grenze nach D\u00e4nemark passieren wir wider Erwarten problemlos, sodass wir bereits gegen 7 Uhr unseren Treffpunkt erreichen, wo Michael Ortner bereits wartet. Um 4230 km wird der Kilometerstand unseres Pajero am Ende der Reise gewachsen sein, ohne die, mit der F\u00e4hre zur\u00fcckgelegten, Seemeilen. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind, fahren wir nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Einf\u00fchrung gemeinsam auf die F\u00e4hre und erst hier glaube ich wirklich, dass die Reise beginnt. Zu viele Unsicherheiten hat \u201eCorona\u201c im Vorfeld aufgeworfen.<\/p>\n<p>Dienstag, 4. August 2020 \u2013 Donnerstag, 6. August 2020<br \/>Hirtshals (DK) \u2013 Thorshavn (Faroer) \u2013 Sey\u00f0isfj\u00f6r\u00f0ur (IS) ca. 823 sm Auf dem Schiff haben wir Zeit zu entspannen und Michael stellt Reiseroute und Ver-haltensregeln f\u00fcr das Fahren abseits der geteerten Stra\u00dfen in Island vor. Vor uns liegen ca. 3000 km, \u00fcberwiegend auf Hochlandtracks mit \u00dcbernachtungen in Unterk\u00fcnften von der einfachen Hochlandh\u00fctte bis zum Luxusresort. Mit Betreten der F\u00e4hre gilt Schiffszeit (Ortszeit Faroer Inseln\/+1 Stunde). Die F\u00e4hre hat fast p\u00fcnktlich um 11:30 Uhr abgelegt, f\u00e4hrt entlang von Norwegens K\u00fcste, passiert die Shettland Inseln und erreicht am n\u00e4chsten Tag gegen 17:30 Uhr Thorshavn. Nicht einmal eine dreiviertel Stunde sp\u00e4ter sind wir wieder auf See. Am n\u00e4chsten Morgen um 8:30 Uhr \u2013 endlich \u2013 Sey\u00f0isfj\u00f6r\u00f0ur, Island!!!<\/p>\n<p>Donnerstag, 6. August 2020<br \/>Sey\u00f0isfj\u00f6r\u00f0ur \u2013 Egilsta\u00f0ir \u2013 Eyjabakkaj\u00f6kull \u2013 Hengifoss Guesthouse (ca. 222 km)<br \/>Wir passieren den isl\u00e4ndischen Zoll ohne Einschr\u00e4nkungen und Coronatest, w\u00e4hrend einige der Mitreisenden schon vor Ablegen der F\u00e4hre in D\u00e4nemark zum Coronatest aufgefordert wurden. Island empf\u00e4ngt uns mit Sonne und freundlichen 17\u00b0C. In Egilsta\u00f0ir wird getankt und die Luft aus den Reifen, auf Empfehlung von Michael, auf 1,5 \u2013 1,7 bar abgelassen, was sich auf den Hochlandpisten als komfortabel erweisen wird. Wir tauschen noch isl\u00e4ndische Kronen ein, ca. 50000 ISK werden reichen, da man fast \u00fcberall mit Kreditkarte und oft sogar mit EC-Karte zahlen kann und los geht\u00b4s hinauf ins Hochland zum Eyjabakkaj\u00f6kull. Bei einer H\u00fctte unterhalb des 1833 m hohen Sn\u00e6fell machen wir Mittagspause. Ein eisiger Wind macht warme Kleidung n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Auch Islands Gletscher schmelzen und kleine Metalltafeln demonstrieren eindrucksvoll den rasanten R\u00fcckzug der letzten Jahre. Wir stehen winzig am Fu\u00df der gewaltigen Gletscherzunge. Ca. 10% der Insel sind von Gletschern bedeckt. Die Gletscher des Vatnaj\u00f6k\u00fcll-Nationalparks machen 7% davon aus. Auf dem R\u00fcckweg stoppen wir bei unserem ersten Hot Pot (Laugarfell) und genie\u00dfen hei\u00dfe 40\u00b0C und moderate 35\u00b0C bevor wir im Guesthouse Hengifoss einchecken und mit Fisch aus dem Fluss und Pilzen aus dem Wald lecker versorgt werden.<br \/>\u00a0<br \/>Freitag, 7. August 2020<br \/>Hengifoss Guesthouse \u2013 Vatnaj\u00f6kuls\u00fej\u00f3\u00f0gar\u00f0ur (Sn\u00e6fell) \u2013\u2013 K\u00e1rahnj\u00fakar Damm \u2013 Fjallad\u00fdr\u00f0\/M\u00f6\u00f0rudalur-Farm (ca. 203 km)<br \/>Bei Sonnenschein und 15\u00b0C starten wir ins Hochland. Bei eisigem Wind bis zu 100 km\/h halten wir zum Fotostopp an einem Wasserfall, um dann weiter hinauf zu fahren in eine faszinierende Vulkanlandschaft von der wir uns nur ungern losrei\u00dfen.<br \/>\u00a0<br \/><span>Z\u00fcgig geht die Fahrt weiter \u00fcber den gewaltigen K\u00e1rahnj\u00fakar Damm, der ein Viertel des in Island ben\u00f6tigten Stroms produziert und aus dem Gletscherwasser des Vatnaj\u00f6kull gespeist wird.<\/span><br \/><span>Mittags rasten wir bei einem hei\u00dfen Wasserfall. Wir m\u00fcssen einige Meter laufen, die Ranger haben den Parkplatz unmittelbar davor geschlossen. Eisiger Wind fegt \u00fcber das Hochland und so trennen sich nur wenige von ihren Kleidern, um den Hot Pot zu genie\u00dfen. Der Rest verkriecht sich zum Essen in eine Schutzh\u00fctte. Die Mittagspause ist schnell vorbei und schon sitzen wir wieder in den Autos und folgen dem Track.<\/span><br \/>\u00a0<\/p>\n<p>Abgesehen von den Nationalparks ist Island bis auf wenige Ausnahmen in Privatbesitz. Die M\u00f6\u00f0rudalur-Farm hat mit seinen 670 km\u00b2 etwa die Ausma\u00dfe von Liechtenstein und hat damit f\u00fcr den Rest der Reise ihren Spitznamen erhalten. F\u00fcr die Weiterfahrt \u00fcber das Land der h\u00f6chstgelegenen Farm Islands hat Michael eine Genehmigung des Eigners. Wir tanken an der bemerkenswerten Hochlandtankstelle und checken im gem\u00fctlichen Hotel ein. Vor dem Abendessen fahren wir noch einen Kringel, den der Hausherr empfohlen hat und haben Spa\u00df bei zwei etwas tieferen Furten, bevor wir uns zum Abendessen im Hochlandcaf\u00e9 einfinden. Es gibt heimisches von der Farm. Lamm und Fisch.<br \/>Der Polarfuchs ist ein heimisches Tier, das nicht von den Siedlern importiert wurde. Eine F\u00e4he hat sich hier niedergelassen und ihre Jungen toben um das Hotel herum und lassen sich bereitwillig fotografieren.<\/p>\n<p>Samstag, 8. August 2020<br \/>Fjallad\u00fdr\u00f0\/M\u00f6\u00f0rudalur-Farm \u2013 Dettifoss \u2013 Geothermiegebiet \u2013 Reykjahli\u00f0 (ca. 146 km)<br \/>Island ist ein sehr regenreiches Land, heute Morgen starten wir bei 7\u00b0C und Regen. Nach einem kurzen Besuch bei einem etwas schr\u00e4gen Autosammler, erreichen wir den 44 m hohen Dettifoss, die Sonne scheint wieder und das Thermometer ist auf \u00fcber 15\u00b0C geklettert. Selfoss, Dettifoss und auch Hafragilsfoss sind Touristenmagneten. Hier machen sich einmal die Annehmlichkeiten der Corona-Pandemie bemerkbar. Wo sich sonst Busladungen von Menschen ergie\u00dfen, sind es wenige, obwohl verglichen mit unseren einsamen Tracks sind es viele. Es ist Mittagszeit und wir fahren ein wenig unterhalb des Dettifoss zum Picknick. Nur wenige Schritte entfernt hat man einen atemberaubenden Blick auf den Hafragilsfoss und den anschlie\u00dfenden Canon.<br \/>Schon geht\u00b4s weiter zu den Geothermie-Feldern bei Reykjahil\u00f0 und der Stelle, wo die eurasische und amerikanische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. In der Tiefe verborgen, kleine H\u00f6hlen mit warmem Wasser. A visit to Lake Myvatn, North Iceland is an opportunity to discover many impressive attractions. Grj\u00f3tagj\u00e1 is a small lava cave located in the volcanic area of Myvatn.<\/p>\n<p>Inside the cave is a geothermal hot spring that used to be a popular bathing spot before the water temperature suddenly increased, so eventually, bathing was prohibited. Wir tanken in Reykjahil\u00f0 und machen uns auf den kurzen Fu\u00dfweg zu einer der H\u00f6hlen. Der Einstieg ist abenteuerlich, aber es lohnt sich. Dennoch war ich froh, \u00fcber die fragw\u00fcrdige Leiter, der H\u00f6hle unbeschadet wieder entstiegen zu sein.<br \/>Unser heutiges Quartier ist das Hotel Laxa am 4. gr\u00f6\u00dften Binnensee Islands, dem M\u00fdvatn (M\u00fcckensee), der mit Millionen kleinen Fliegen seinem Namen alle Ehre macht. Wir freuen uns auf Lamm und Fisch zum Abendessen.<br \/>\u00a0<br \/>Sonntag, 9. August 2020<br \/>Reykjahli\u00f0 \u2013 Ki\u00f0agil (ca. 316 km)<br \/>Der Tag beginnt und endet im Regen, ein zun\u00e4chst gew\u00e4hlter Track erweist sich als schwer passierbar, da das Moorgebiet einfach zu nass und die Furt zu tief ist. Nach einer Erkundung mit der Drohne, entscheidet Michael einen weniger zeitaufwendigen Weg zu nehmen. Auch heute haben wir wieder Gl\u00fcck und w\u00e4hrend wir uns ca. 140 km \u00fcber Lavafelder, -zungen, und -sand bis zum Vulkan \u201eAskja\u201c hinaufarbeiten, bleibt es trocken. Uns alten Trailfahrern geht das Herz auf und nur ungern wechsle ich nach der Mittagspause in einer H\u00fctte auf den Beifahrersitz. Das ist ganz nach unserem Geschmack und bleibt als eine der sch\u00f6nsten, wenn auch l\u00e4ngsten Etappen (Fahrzeit ca. 10 Std) in Erinnerung. Zur\u00fcck auf der F26 geben wir wieder Gas. Es ist noch weit bis zum Etappenziel. Sch\u00f6ne Wasserdurchfahrten lockern die Etappe auf und als wir am 12 m hohen Go\u00f0afoss Richtung Guesthouse abbiegen, mag keiner mehr so richtig zum Fotostopp anhalten. Einige holen das am n\u00e4chsten Morgen nach und bringen tolle Fotos im Morgenlicht mit. Im Guesthouse gibt es 3 B\u00e4der auf dem Flur, aber da wir unter uns bleiben, stellt das auch am n\u00e4chsten Morgen kein Problem dar. Es ist sp\u00e4t geworden, wir sind hungrig und freuen uns auf die heimische K\u00fcche. Es gibt Lamm und Fisch.<br \/>\u00a0<br \/>Go\u00f0afoss<br \/>Montag, 10. August 2020<br \/>Ki\u00f0agil \u2013 Aldeyjarfoss \u2013 Hot Pot\/Laugafell \u2013 N\u00edydalur Hut (ca. 148 km)<br \/>Wieder droht der Himmel mit Regen \u2013 es bleibt bei der Drohung. Wir starten die Auffahrt ins Hochland mit einem Zwischenstopp am Aldeyarfoss, bevor es durch die Sprengisandur weitergeht, einem Teil des isl\u00e4ndischen Hochlandes. Sie liegt zwischen den Gletschern Hofsj\u00f6kull und Vatnaj\u00f6kull, meist auf H\u00f6hen zwischen 700 und 800 m und gilt als eine der gr\u00f6\u00dften W\u00fcsten Europas. Zur Mittagszeit erreichen wir, wie eine Oase, Laugafell. F\u00fcr den Mittagsimbiss d\u00fcrfen wir eine der H\u00fctten nutzen, denn, wie fast immer im Hochland, weht eine steife Brise. Der 1976 vom Touringclub Akureyri angelegte Pool wird aus einem hei\u00dfen Bach (40\u00b0C) gespeist. Herrlich bei dem Ausblick noch entspannt ein wenig im Hot Pot zu sitzen, bis es zum Tagesziel, der N\u00edydalur H\u00fctte weiter geht. Heute Abend kommen die Schlafs\u00e4cke zum Einsatz. Nachdem in der H\u00fctte jeder sein Nachtlager vorbereitet hat, wird gekocht. Michael l\u00e4dt zum \u201eitalienischen Abend\u201c. Es gibt Nudeln mit Meeresfr\u00fcchten, Salat und frischgebackenes Brot. Satt und zufrieden verkriechen wir uns in die Schlafs\u00e4cke, nicht ohne nochmal das ca. 50 m entfernte \u00d6rtchen aufgesucht zu haben, und lauschen dem st\u00fcrmischen Wind, der um die H\u00fctte heult.<br \/>\u00a0<br \/>Dienstag, 11. August 2020<br \/>N\u00edydalur Hut \u2013 Hrauneyar \u2013 Landmannerlaugar \u2013 Hrauneyar (ca. 224 km)<br \/>Wieder geht es flott \u00fcber die endlos scheinenden Lavapisten, \u00fcber D\u00e4mme, aufgesch\u00fcttet zur Wassergewinnung f\u00fcr ein Wasserkraftwerk, bis wir mittags unser heutiges Tagesziel erreichen, einchecken und einen kleinen Imbiss nehmen. Wir wollen heute noch ein Tal besuchen, in dem hei\u00dfe Quellen einen Fluss speisen und der daher zum Baden einl\u00e4dt. Wir fahren durch ein sehr sch\u00f6nes Privatgel\u00e4nde, bis wir zur\u00fcck auf die Hauptzufahrt m\u00fcssen. Diese l\u00e4sst erahnen, dass wir uns einer der isl\u00e4ndischen Attraktionen n\u00e4hern. Die Wellblechpiste ist zur Schlaglochtortur mutiert. Hier tummeln sich zu Hochzeiten bis zu 5000 Menschen, die campen, wandern, reiten, im Fluss sitzen oder einfach nur gucken wollen. Mir entgleitet ein Dank an ein allgegenw\u00e4rtiges Virus \u2013 es sind nur wenig Menschen hier. Leider hat sich der Zulauf hei\u00dfen Wassers ver\u00e4ndert oder wie Michael sagt: der Fluss ist kaputt! \u201eDer kaputte Fluss\u201c geht in unseren zuk\u00fcnftigen Sprachgebrauch ein. Sch\u00f6n ist es hier trotzdem! Nach einer Stunde rumpeln wir zur\u00fcck zum Hotel, wir freuen uns auf das Abendessen. Es gibt Fisch.<br \/>\u00a0<br \/>Mittwoch, 12. August 2020<br \/>Hrauneyar \u2013 V\u00edk (ca. 196 km)<\/p>\n<p>Wir wachen mit Regen auf und freuen uns wiederholt nicht im Dachzelt zu liegen. Ein ungem\u00fctlicher Nebel wabert um das Hotel. Weit gucken? Fehlanzeige! Bis zur Abfahrt klart es auf \u2013 wir haben schon wieder Gl\u00fcck mit dem Wetter. Noch einmal Schlaglochpiste, aber dann biegen wir ab auf eine der sch\u00f6nsten Strecken der Reise. Offiziell ist die Piste gesperrt, aber keiner wei\u00df warum, also fahren wir mit dem Segen der Ranger Richtung Gletscher. Vor der 1. tiefen Furt machen wir, bei strahlendem Sonnenschein und warmen 17\u00b0C, Mittagspause w\u00e4hrend Michael die Furt erkundet. Die Herausforderung des heutigen Tages meistern alle, auch wenn wir hier zu ersten Mal die Gewalt des Wassers an unserem Auto deutlich zu sp\u00fcren bekommen. Wir werden optisch reich belohnt. Wir fahren von OHHH- zu AHHH-Punkt und schlie\u00dflich hinunter nach V\u00edk. Der ber\u00fchmte schwarze Strand! Ein kleines Vergn\u00fcgen wartet hier noch. Der deutsche Fahrer eines VW-Syncro hat sich und sein Fahrzeug \u00fcbersch\u00e4tzt und sich bis zur Achse eingegraben. Michael ist so freundlich und rupft ihn mit der Winde heraus. Es geht zum Hotel Kr\u00eda, welches unheimlich gut gef\u00e4llt. Wir sind mal wieder hungrig \u2013 auf Lamm und Fisch. Nach dem Essen wird uns noch ein Strandbesuch bei den Papageientauchern empfohlen, aber wir haben zu lange getr\u00f6delt und die V\u00f6gel sind bereits schlafen geflogen.<br \/>\u00a0<br \/>Donnerstag, 13. August 2020<br \/>V\u00edk \u2013 Borsm\u00f6rk (ca. 104 km)<br \/>Nun hat es uns doch noch erwischt. Es sch\u00fcttet! Die Sicht ist schlecht und so verzichten wir auf einen Gletscherbesuch und fahren nach einem Abstecher zum Strand Richtung Tagesziel. Ein Museum, das den Vulkanausbruch von 2011 unter dem Eyjafjallaj\u00f6kull dokumentiert, hat leider geschlossen. Schade, das w\u00e4re ein perfektes Regenprogramm gewesen. Das Wetter passt irgendwie zu dem Gedanken, dass bereits die H\u00e4lfte der Reise vor\u00fcber ist, aber die Anfahrt zur Volkano Hut entlang des rei\u00dfenden Gletscherstroms mit seinen zahlreichen kleinen und tiefen Querungen sorgen dann doch noch f\u00fcr die n\u00f6tige Abwechslung. Unterhalb des Eyjafjallaj\u00f6kull nimmt sich die Str\u00f6mung, als kleine Rache f\u00fcr die St\u00f6rung, unser vorderes Nummernschild. Ich stelle die Existenz von Trollen und Elfen nicht mehr grunds\u00e4tzlich in Frage. Vor der letzten Querung bleibt ein Fahrzeug ohne Schnorchel zur Sicherheit auf dem dortigen Parkplatz zur\u00fcck. Michael hat vorsorglich einen Ortskundigen angerufen, da der Strom durch den vielen Regen und die hohen Temperaturen sehr viel Wasser f\u00fchrt, der uns durch die nicht so offensichtliche Furt geleitet. Volcano Hut bietet Zweibettzimmer und Toiletten im Geb\u00e4ude. Luxus im Vergleich zu N\u00edydalur! Wer duschen m\u00f6chte kann die Einrichtungen des Campingplatzes nutzen. Das Essen entspricht, als Start- und Endpunkt f\u00fcr Wanderungen, dem einer Jausenstation, es ist einfach, nahrhaft und lecker. Es gibt heute Suppe, Lammragout und Beilagen.<br \/>\u00a0<br \/>Freitag, 14. August 2020<br \/>Borsm\u00f6rk \u2013 Seljalandsfoss \u2013 Reykjav\u00edk \u2013 Hella (ca. 272 km)<br \/>Wir werden zur\u00fcck durch den Fluss geleitet und queren noch einmal die Furten auf unserem Weg nach Reykjav\u00edk. Die Sonne ist wieder da und wir stoppen am Seljalandsfoss, dem mit 65 Metern viert h\u00f6chsten in Island. Dessen besonderer Reiz liegt darin, dass man dahinter durchlaufen kann, was viele Menschen anzieht und ich mag mir erneut kaum vorstellen, was hier ohne \u201eCorona\u201c los ist und das, obwohl es noch fr\u00fch am Morgen ist. Einige aus der Gruppe sind aufgefordert ihren Coronatest zu wiederholen, so ist unser n\u00e4chster Stopp beim Krankenhaus in Selfoss. Das Krankenhaus hat einen Drive-In eingerichtet und nach kurzer Zeit k\u00f6nnen wir die Fahrt nach Reykjav\u00edk fortsetzen. Wir haben Zeit zur freien Verf\u00fcgung und niemand muss diesen Puffertag nutzen um eine Werkstatt aufzusuchen. Wir parken an der ber\u00fchmten Hallgrims Kirche. Den R\u00fcckweg zum Hotel kennen alle und so nutzt jeder die Zeit nach seinem Geschmack. F\u00fcr Museen reicht die Zeit nicht, dies ist aber eher ein Grund Island erneut zu besuchen, diese Reise hat andere Schwerpunkte. So bummeln wir entspannt bei 13\u00b0C im Sonnenschein bis zum alten Hafen und zur\u00fcck, um dann zum Luxury Resort Hotel Rang\u00e1 zu fahren. Wow, Whirlpool im Bad und Hot Pot vor der Terrasse. Leider war letzterer frisch bef\u00fcllt und auch f\u00fcr hart gesottene zu hei\u00df, der zweite schon besetzt. Wir essen nobel Lamm und Fisch.<br \/>\u00a0<br \/>Samstag, 15. August 2020<br \/>Hella \u2013 Hekla \u2013 H\u00e1ifoss \u2013 Gullfoss \u2013 Hella(ca. 196 km)<\/p>\n<p>Der Tag beginnt bei Nieselregen, aber schon bei der Auffahrt zum Hekla versucht die Sonne immer wieder die Oberhand zu gewinnen. Im teils dichten Nebel wirkt einer der aktivsten Vulkane Islands mystisch und auch wenn wir den 1491 m hohen Krater nicht zu sehen bekommen, hat die Fahrt \u00fcber seine Lavafelder mit dem Wissen das ein baldiger Ausbruch aufgrund der Messergebnisse erwartet wird, seinen ganz besonderen Reiz. Fast bis auf 900 m arbeiten wir uns hinauf, bevor es wieder abw\u00e4rts zum 122 m hohen H\u00e1ifoss und damit 2. h\u00f6chsten Wasserfall geht, den wir im Nebel mehr wahrnehmen als sehen. Nach einer kurzen Mittagspause folgen wir dem \u201eLinurvegur\u201c, einer Wartungspiste entlang einer Stromleitung. Wir werden ordentlich durchger\u00fcttelt und fahren entsprechend schnell. Am fr\u00fchen Nachmittag erreichen wir das Hotel Geysir checken ein und brechen noch einmal zum ber\u00fchmten Gullfoss auf. Die Parkpl\u00e4tze, Cafe und Andenkenladen lassen ahnen, was hier zu Nicht-Corona-Zeiten f\u00fcr Menschenmassen abgeladen werden, obwohl Gullfoss mit \u201enur\u201c 32 m lediglich Platz 7 im Ranking einnimmt. Mich gruselt\u00b4s! Dennoch ist der relativ menschunbelastete Anblick gewaltig, ob der Wassergewalt, die da zu Tal st\u00fcrzt. Zur\u00fcck am Hotel geht es zu Fu\u00df in die Geothermiezone, die Islands bekanntesten Geysir beheimatet und der Namensgeber f\u00fcr alle anderen Geiser ist. Seit 2000 schl\u00e4ft \u201eGeysir\u201c allerdings und so sorgt \u201eStrokkur\u201c, sein kleiner aber sehr aktiver Bruder, f\u00fcr die vielen Fotomotive. Der Abend klingt in sehr angenehmer Atmosph\u00e4re mit Lamm und Fisch aus.<br \/>\u00a0<br \/>Sonntag, 16. August 2020<br \/>Hella \u2013 Kerlingarfj\u00f6ll (Hveradalir) \u2013 Sau\u00f0\u00e1rkr\u00f3kur (ca. 288 km)<br \/>Wir starten bei \u00fcberraschenden 16\u00b0C. Es soll mit 23\u00b0C unser w\u00e4rmster Tag in Island werden. Wir fahren zur\u00fcck ins Hochland und genie\u00dfen das Panorama, die Farben, die Gletscher\u2026 Schon von weitem zu sehen sind die farbenfrohen Kerlingarfj\u00f6ll (Altweiberberge) mit ihrem Geothermiegebiet. Nach einer sonnigen Jause am Outdoorzentrum geht es den kurzen Weg hinauf zum Hverdalir. F\u00fcr eine Wanderung bleibt bei der heutigen Streckenl\u00e4nge keine Zeit, aber die Fotos wecken die Lust auf eine R\u00fcckkehr. Schon sitzen wir wieder im Auto Richtung Sau\u00f0\u00e1rkr\u00f3kur. Ein Versuch noch einen alternativen Track zu befahren, scheitert an der 2. Flussquerung. Das warme Wetter bringt einfach zu viel Schmelzwasser und macht die Querung zu riskant. Wir kehren um und folgen der urspr\u00fcnglichen Route. Mit Speed geht es zum Hotel Tildst\u00f3ll in Sau\u00f0\u00e1rkr\u00f3kur, wo wir in liebevoll eingerichtete Zimmer einchecken. Im Restaurant, ein paar Schritte vom Hotel entfernt, stehen neben Lamm und Fisch auch Pizza, Fohlen und andere Leckerchen auf der Karte.<br \/>\u00a0<br \/>Montag, 17. August 2020<br \/>Sau\u00f0\u00e1rkr\u00f3kur \u2013 H\u00fasav\u00edk (ca. 284 km)<br \/>Der heutige Tag l\u00e4\u00dft sich am besten mit \u201eScenic Tour\u201c umschreiben. Wir folgen weitestgehend der K\u00fcstenlinie und genie\u00dfen den immer wieder neuen Ausblick auf das Meer. Noch immer ist es f\u00fcr isl\u00e4ndische Verh\u00e4ltnisse mit 19-20\u00b0C sehr warm, zumal wir um den 66. Breitengrad sehr weit n\u00f6rdlich sind. Berichte \u00fcber die Hitzewelle in Deutschland lassen nicht gerade Heimweh aufkommen. Eine Mittagspause im Kaffih\u00fas Bakkabr\u00e6\u00f0ra in Dalv\u00edk stellte Gaumen und Magen zufrieden. \u00dcber Akureyri erreichen wir H\u00fasav\u00edk, beziehen unsere Zimmer im Cape Hotel, und, wer will, macht sich auf den kurzen Weg zum Thermalbad \u201eGeoSea\u201c. Hier verbringen wir 2 entspannte Stunden bis zum Abendessen mit der See im R\u00fccken und einem leckeren Cocktail in der Hand. Das hat nat\u00fcrlich wieder hungrig gemacht und wir treffen uns zum Abendessen im Hafen. Irgendwas ist schiefgegangen und so entf\u00e4llt \u00e0 la Carte und es gibt lecker Fisch. Der Abend klingt im Hotel mit einem sehr interessanten Film des Hoteliers \u00fcber das Astronautentraining der Amerikaner f\u00fcr die erste Mondlandung aus. Auch Michaels Drohnenaufnahmen bekommen wir in einem sehr sch\u00f6nen Zusammenschnitt, unterlegt mit isl\u00e4ndischer Musik, pr\u00e4sentiert. Das war besonders!<br \/>\u00a0<br \/>Dienstag, 18. August 2020<br \/>H\u00fasav\u00edk \u2013 Whale Watching \u2013 Kelduhverfi (ca. 150 km)<br \/>Wir sind zum Whale Watching verabredet und gespannter Erwartung. Der Anbieter \u201eGentle Giants\u201c verspricht 100%igen Erfolg. \u00dcber Nacht sind die Temperaturen deutlich gesunken und gern nehmen wir die warmen Anz\u00fcge des Anbieters an. Der Kutter muss nicht lange suchen, da haben wir unsere erste Walsichtung und bekommen sch\u00f6ne Fotos. Die Faszination dieser gewaltigen Tiere ist gro\u00df. Nach und nach wird mir aber klar, dass nach 6 Minuten, immer derselbe Wal auftaucht, auf den sich die 3 Kutter st\u00fcrzen, um den G\u00e4sten ihre Fotos zu erm\u00f6glichen. Der Wal beginnt mir Leid zu tun. Ich bekomme ein schlechtes Gewissen und hoffe, die Tour m\u00f6ge enden, um dem Tier seine Ruhe zu lassen. Wir haben sch\u00f6ne Fotos bekommen. Ich m\u00f6chte die Erfahrung nicht missen, werde es aber aus Respekt vor diesen wundervollen Tieren nicht wieder machen.<br \/>\u201eFish &amp; Chips\u201c hat leider geschlossen, so verlegen wir unsere Mittagspause ins Salka Restaurant bevor wir uns f\u00fcr den Nachmittag in die Lavafelder der Reykjahei\u00f0i und Kelduneshei\u00f0i aufmachen. Austretender Dampf, junge Lavafelder und Heidelandschaft sind eine weitere landschaftliche Facette, die wir durchfahren, bis wir durch ein Schild ausgebremst werden, das uns die Durchfahrt \u00fcber privates Gel\u00e4nde untersagt. Kurz vor unserem Tagesziel m\u00fcssen wir umdrehen, nutzen die Gelegenheit um in H\u00fasav\u00edk noch einmal zu tanken und kommen im Hotel deutlich versp\u00e4tet an. Die Besitzerin er\u00f6ffnet uns, dass nun ein \u00e0 la Carte-Essen nicht mehr in Frage komme, bietet aber einen sehr leckeren Lammeintopf an. Wir sind hungrig und freuen uns.<br \/>\u00a0<br \/>Mittwoch, 19. August 2020<br \/>Kelduhverfi \u2013 Dettifoss \u2013 Hengifoss (ca. 250 km)<br \/>Unser unweigerlich letzter Tag im Gel\u00e4nde ist angebrochen, morgen geht es nur noch nach Sey\u00f0isfj\u00f6\u00f0ur zur F\u00e4hre. Es ist mit 8\u00b0C sehr k\u00fchl geworden, Fr\u00fchwinter wie sie hier sagen. Michael hat noch ein kleines Schmankerl f\u00fcr uns. \u00c1sbyrgi ist eine gewaltige 100 m hohe Felsformation in Hufeisenform, die der Sage nach von Sleipnir, dem achtbeinigen Streitross des Gottes Odin hinterlassen wurde. Wahrscheinlich ist, dass sie von den Wassermassen des J\u00f6kuls\u00e1 a Fj\u00f6llum ausgewaschen wurde, der am Vatnaj\u00f6kull entspringt, einer der wasserreichsten Fl\u00fcsse Islands ist und mit 206 km der zweitl\u00e4ngste. So fr\u00fch am Morgen haben wir das bezaubernde Tal f\u00fcr uns allein. Schon nach kurzer Zeit m\u00fcssen wir es aber schon wieder verlassen. Es liegen noch etliche Kilometer vor uns. Noch einmal kommen wir zu Selfoss, Dettifoss und Hafragilfoss, die eine in der Welt einmalige Einheit bilden. Diesmal befinden wir uns auf der anderen Seite. Die W\u00e4rme und der Regen haben dazu gef\u00fchrt, dass der Fluss mit einer Wasserlast von 100-110% \u00fcber die Stufen st\u00fcrzt. Wir eilen weiter und halten zur Mittagspause im Hochland-Caf\u00e9\/M\u00f6\u00f0rudalur. Da der leckere Lammeintopf auf der Karte steht, kann ich nicht anders, ich muss ihn einfach essen. Von hier aus k\u00fcndigt Michael unseren Besuch im Laugarfell Caf\u00e9 an, damit wir noch Kuchen essen k\u00f6nnen, bevor wir ein letztes Mal im Hot Pot entspannen. Letztendlich sind wir wieder im Guesthouse Hengifoss. Die Reifen bekommen wieder Luft und wir Lammragout zum Abendessen. Nach dem Essen findet noch ein reger Austausch von Fotos statt, dann ist es aus und vorbei.<br \/>\u00a0<br \/>Donnerstag, 20. August 2020 \u2013 Samstag, 22. August 2020<br \/>Hengifoss \u2013 Sey\u00f0isfj\u00f6r\u00f0ur (ca. 80 km)<br \/>Sey\u00f0isfj\u00f6r\u00f0ur (IS) \u2013 Thorshavn (Faroer) \u2013 Hirtshals (DK) (ca. 823 sm)<br \/>Hirtshals (DK) \u2013 Gro\u00dfmoor (D) (680 km)<br \/>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck brechen wir auf zur F\u00e4hre, Island l\u00e4sst Corona-bedingt nur noch negativ getestete Menschen ins Land, die EU denkt \u00fcber die Schlie\u00dfung der Grenzen nach, die Wirklichkeit hat uns wieder. Wir werden aber auf die F\u00e4hre gelassen und treten die R\u00fcckreise an.<br \/>Die R\u00fcckreise verl\u00e4uft deutlich unruhiger als die Hinreise. Die Wellenh\u00f6he betr\u00e4gt bis zu 4 m. Am letzten Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen im Bordrestaurant. Ich entscheide mich f\u00fcr leckere Leber \u2013 nat\u00fcrlich vom Lamm. Bedauerlicherweise fahren wir in ein Orkantief, was in der Kabine so einiges durcheinander und Thomas fast aus dem Bett gew\u00fcrfelt hat. Leider auch die Leber in meinem Magen, sodass ich mich schweren Herzens f\u00fcr getrennte Wege entscheide. Offensichtlich wollte der Kapit\u00e4n weitere Kollateralsch\u00e4den vermeiden und hat die Fahrt verlangsamt. Mit deutlicher Versp\u00e4tung erreichen wir Hirtshals und als wir endlich die F\u00e4hre verlassen k\u00f6nnen ist es bereits Nachmittag. Noch einmal Volltanken, dann fahren wir heim. Die angek\u00fcndigten Staus haben sich aufgel\u00f6st, an der Grenze kontrollieren nur die D\u00e4nen und das Nadel\u00f6hr Elbtunnel l\u00e4sst uns ungehindert passieren. Gegen 21 Uhr sind wir daheim, unsere Gedanken verweilen noch bei der Reise. 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August 2020Adelheidsdorf (D) \u2013 Hirtshals (DK) (ca. 680 km) Die l\u00e4stige Corona-Pandemie verhindert unsere geplante \u00dcbernachtung in Hirtshals, so starten wir [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-1672","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.0 (Yoast SEO v27.3) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Tagebuch Island: 4x4 Offroad Reisebericht<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Tagebuch Island. Reisebericht einer Trekking-Tour mit dem Gel\u00e4ndewagen \u00fcber die Vulkaninsel. 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