Blog 4x4 Abenteuer
Erläuterung Schwierigkeitsgrad
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Vorwort zu den Checklisten

Einige wichtige Hinweise

Offroad-Touren mit einem Geländewagen stellen sowohl für den Menschen als auch für die Maschine eine erhebliche Herausforderung dar.
Sicher ist das abhängig von der Art der Tour, Ihrem Schwierigkeitsgrad oder der Tourdauer. Es gilt jedoch in jedem Falle eine sorgfältige Planung bereits vor Antritt der Tour.
Unsere eigenen Organisationsfahrzeuge werden grundsätzlich gemäß der hier vorliegenden Checklisten vorbereitet.

Der Schwierigkeitsgrad einer Tour ist bei den jeweiligen Reisedetails angegeben. Diese Schwierigkeitsgrade sind (ungefähre) Indikatoren für das, was auf Sie zukommt.
Es gibt viele Dinge, die beachtet werden müssen und einige Aktivitäten erfordern Ihre besondere Aufmerksamkeit, da sie mit einem gewissen Risiko behaftet sein können (siehe unsere AGB).
Dazu gehören u.a.: Überwindung von Geländehindernissen aller Art mit den eigenen Fahrzeugen der Teilnehmer, Fahrten auf Wegen, die nur selten befahren werden und die nicht oder nur sehr selten instandgesetzt werden, Campaktivitäten mit Übernachtungen im Freien, Befahrung von Steilhängen und Durchquerung von Flüssen mit den Fahrzeugen, Durchquerung von Wüstengebieten und weitere Gefahren, die aufgrund des Charakters der Reisen als Abenteuer-Reisen nicht vorhersehbar sind.
Wichtiger Hinweis: Allzuoft werden die Unterschiede in den Außentemperaturen von den Reiseteilnehmern unterschätzt. Deswegen hier ein kleiner (unvollständiger) Überblick der einzelnen Reiseziele:

Zielort oder -gebiet Temp. Tag Temp. Nacht
Island 5° bis 20° 0° bis 8°
Korsika April: 10° bis 22° 4° bis 8°
  Juni: 20° bis 28° 6° bis 10°
Sahara 18-25°

Daher ist es zu empfehlen, eine Garnitur warmer Kleidung mitzuführen, damit die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ausgeglichen werden können und Sie nicht frieren müssen. Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die entsprechenden Online-Wetterportale, um sich genauer zu informieren.

Ein wichtiges Zitat von Michael Ortner: „Die gewissenhafte Vorbereitung des Fahrzeugs ist die halbe Miete für einen entspannten Abenteuer-Urlaub mit 4×4 Experience“.

Wir bitten Sie, die hier zur Verfügung gestellten Checklisten in Ihre Reiseplanung einzubeziehen.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns gerne an unter:

Telefon Mobil :+ 49 171 144 38 84 oder Telefon + 49 2205 – 899518

Allgemeine Erläuterungen zur Checkliste von Michael Ortner

Offroad-Reise, Offroad Fahrschule,Offroad Reise, Offroad – Fahrschule, Offroadfahrschulen,Geländewagen-Reisen,4x4 Offroad Reisen,4x4- Geländewagen Reisen4x4 Fahrtraining,Fahrtraining GeländewagenDer Offroad-Reiseveranstalter Michael Ortner aus Rösrath bei Köln befährt mit seinem Organisationsfahrzeug regelmäßig die schönsten Offroad-Strecken in Europa. Auf diesen Touren werden bis zu 400 Kilogramm Zusatzausrüstung und Ersatzteile im Gelände bewegt.

Weite Sandwüsten in Tunesien, Single Track Roads in Schottland, Schotter-Pisten in Island, steinige Fluss-Durchfahrten im „River of no Return“ in den Karpaten mit wilden Verschränkungen und Stufen – all das sind echte Herausforderungen für Fahrer und Fahrzeug.

Wie hat Michael Ortner sein 4×4-Fahrzeug dafür ausgerüstet?

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Ortner: „Zuerst habe ich ein OME-Fahrwerk samt Dämpfern verbaut, was eine erste Verbesserung gegenüber dem Serien-Setup von Land Rover darstellt.“ Für die Island-Tour im August 2011 wechselte Ortner dann zu Terrafirma mit Reservoir-Stoßdämpfern. Auf der Vulkan-Insel standen 2800 Kilometer mit einem Offroad-Anteil von 90 Prozent an. Ortner erinnert sich schmunzelnd: „Auf den Wellblechpisten lösten sich bei einigen Teilnehmern die Schrauben der Brillengestelle.“ Aber ganz zufrieden war er mit der Performance des neuen Setups noch nicht: „Meist hat es ganz schön gescheppert im Fahrzeug, bis die magischen 70 km/h erreicht waren.“

Am Ende der Saison 2011 lernte Ortner dann Ralf Ehlermann von RE Suspension kennen. Ehlermann lachte und meinte, dass der bisherige Einbau „reine Geldverschwendung“ gewesen sei. Zwar eine Steigerung gegenüber der Serie, aber „unterm Strich endet man früher oder später doch bei einem professionellen Fahrwerk“, leider meist erst im letzten Schritt.
Wie gesagt, Geldverschwendung: zwei komplette Fahrwerke für summa summarum € 2.300 ein und ausgebaut.

Offroad-Reise, Offroad Fahrschule,Offroad Reise, Offroad – Fahrschule, Offroadfahrschulen,Geländewagen-Reisen,4x4 Offroad Reisen,4x4- Geländewagen Reisen4x4 Fahrtraining,Fahrtraining GeländewagenIm jetzigen Setup sind die Federn Einzelanfertigungen aus hochfestem Federstahl und spezifisch auf das Fahrzeug abgestimmt. Die Dämpfer (von radflo) wurden durch Ralf Ehlermann speziell auf die Bedürfnisse von Michael Ortner abgestimmt.

Das Ergebnis: Angemessener Fahrkomfort mit hoher Sicherheitsreserve im Gelände und auf der Straße, die erreichbare Fahrgeschwindigkeit im Gelände hat sich mehr als verdoppelt, der Bremsweg ist kürzer durch die bessere Bodenhaftung.
Positiver und nervenschonender Nebeneffekt dabei: weniger Klappern und nervige Geräusche im Fahrzeug.
Die Schwierigkeit ist, ein Fahrzeug zu bauen, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände optimal arbeitet. Deswegen sind die Stoßdämpfer hinten manuell verstellbar. Straff auf der Straße, weich mit Verschränkung für Offroadreisen im Gelände.
RE Suspension ist in der Rallye Szene bekannt für perfekt abgestimmte Dämpfer, Systeme und Umbauten. Die Erfahrungen von Ralf Ehlermann nutze ich für mich: „Was auf der GORM 2012 zu 3 Top5-Platzierungen in verschiedenen Wertungsgruppen führt, begleitet mich sicher und zuverlässig auf den von mir durchgeführten Offroad-Reisen. Mein Fahrzeug ist eine ewige Baustelle. Es gibt immer etwas, was optimiert werden kann.“
Insgesamt ist der „Landy“ jetzt ein Offroad-Fahrzeug, wie es sein sollte. Denn beim Offroad fahren kommt ja unverhofft oft: Querfurchen-Gräben, Steine in Flussdurchfahrten – höchste Anforderungen an Mensch und Material. Aber: plötzliche Seitenneigung, ade. Kein Kicken mehr nach einem Fahrfehler. Und auch das Durchschlagen durch das hohe Gewicht hat sich erledigt, dank der offenporigen Achsanschläge vorne und hinten. Die passive Sicherheit für Offroadreisen hat sich erhöht.
Was ist sonst speziell an Michael Ortners Land Rover Discovery? Nun, die Hardyscheibe hinten hat im Jahr 2011 bereits zweimal ihren Dienst quittiert. Das sollte nun ausgestanden sein, denn sie ist gerade durch ein Weitwinkelkardanwelle ersetzt worden. Was vorn übrigens schon vor zwei Jahren vorgenommen wurde. Zudem wurden die vorderen Antriebswellen verstärkt und an beiden Achsen kommen nun Torsen-Differentiale zum Einsatz. Michael Ortner: „So komme ich fast überall durch, ob bei einer Offroad Fahrschule in Jänschwalde/Fürstenau oder den geführten Offroad Reisen durch Europa. Ich habe stehst Vertrauen in meinen Geländewagen“.
Für die Karapaten-Tour im Winter ist ein außenliegender Käfig zum Anlehnen und Bergen hinzugekommen. Ortner: „Die Funktion des Überrollkäfigs möchte ich allerdings besser nicht ausprobieren.“ „Offroad ist immer ein Experiment “ ist der Kommentar von Sven Tegen (TC Offroad) Trekking zu diesem Feature.
Die nächsten Zurüst-Aktionen stehen vor der Tür, denn im Januar und im November geht es nach Tunesien. Für diese Reise wird der TDI mit einem großem Intercooler/Kühler und Pyrometer aufgerüstet. Satte Leistung wird dann benötigt. In der Wüste hilft eben nur Power und wenig Luftdruck im Reifen.

Kontakt zu Ralf Ehlermann:

RE Suspension Mobil 0172- 533 49 40